Dein Unternehmen hat Dokumente, Handbücher, Prozessbeschreibungen und Richtlinien – jede Menge davon. Das Problem ist nicht fehlendes Wissen. Das Problem ist, dass der KI-Wissensassistent noch fehlt, der dieses Wissen im richtigen Moment an die richtige Person bringt.
Stattdessen läuft es heute so ab: Ein Mitarbeiter sucht im Intranet, öffnet das falsche PDF, fragt dann einen Kollegen, landet auf SharePoint – und findet die Antwort irgendwann. Oder auch nicht. Oder findet eine veraltete Version.
Das kostet Zeit. Täglich. In jedem Bereich.
Statt Dokumente zu durchsuchen, stellt der Mitarbeiter einfach seine eigentliche Frage – in normaler Sprache:
Der Assistent durchsucht die freigegebenen Wissensquellen, zieht die relevanten Informationen heraus und gibt eine verständliche Antwort – inklusive der Quellenangabe, damit der Mitarbeiter die Aussage direkt nachvollziehen kann.
Aus Suchen wird Fragen. Das klingt simpel.
Ist in der Praxis aber ein echter Zeitgewinn.
Ein allgemeines Sprachmodell wie ChatGPT kennt deine internen Richtlinien nicht. Das ist auch gut so.
Für einen Unternehmens-Wissensassistenten werden gezielt die Informationsquellen angebunden, die für den jeweiligen Anwendungsfall vorgesehen sind. Das können sein:
Das zugrunde liegende Prinzip heißt RAG – Retrieval Augmented Generation. Der Ablauf vereinfacht erklärt:
Frage → relevante Dokumente finden → als Kontext übergeben → Antwort erzeugen → Quellen anzeigen
Für den Anwender bleibt die Technik unsichtbar. Er fragt, bekommt eine Antwort, sieht die Quellen.
Einkauf, Personal, Qualitätsmanagement, Verwaltung – überall gibt es umfangreiche Regelwerke.
Richtlinien und interne Regelwerke
Fehlercode unbekannt? Welche Wartungsmaßnahme ist vorgeschrieben?
Technischer Service und Support
Was wurde mit dem Kunden vereinbart? Welche Anforderungen gelten?
Projekt- und Kundenwissen
Dienstanweisungen, Formulare, Verfahrensbeschreibungen: Mitarbeiter müssen nicht immer die Fachstelle anrufen.
Verwaltung und öffentliche Einrichtungen
Produktwissen, Leistungsbeschreibungen, freigegebene Angebotsinformationen.
Vertrieb und Kundenservice
Weil ChatGPT deine aktuellen Dokumente nicht kennt. Und weil bei einem professionellen Einsatz entscheidende Fragen zu klären sind:
Genau deshalb braucht es ein Berechtigungs- und Sicherheitskonzept. Drei Punkte sind dabei nicht verhandelbar:
Quellenkontrolle: Nur definierte Informationsquellen fließen in die Wissensbasis ein.
Berechtigungen: Ein Mitarbeiter sieht über den Assistenten keine Informationen, auf die er auch sonst keinen Zugriff hätte.
Nachvollziehbarkeit: Jede Antwort zeigt, auf welchen Quellen sie basiert. Keine Black Box.
Datenschutz und Informationssicherheit entstehen dabei nicht automatisch durch den Begriff „RAG" – sie hängen von der konkreten Architektur und den eingesetzten Diensten ab. Bei ISIFIVE liegen alle Daten ausschließlich auf deutschen Servern.
Ein weiteres Chatfenster braucht niemand. Der Wissensassistent gehört dorthin, wo die Arbeit stattfindet: ins Intranet, in die Fachanwendung, in den bestehenden Prozess.
Für unsere Intrexx-Kunden bedeutet das: KI-Wissensfunktionen lassen sich direkt in vorhandene Anwendungen integrieren. Der Mitarbeiter bleibt in seiner gewohnten Umgebung, die Anwendung kennt bereits den Kontext – und im Hintergrund spielen Unternehmenswissen, KI und Automatisierung zusammen.
Hier wird es besonders interessant. Wenn ein Mitarbeiter fragt „Welche Unterlagen fehlen noch?", kann der Assistent antworten: „Dokument A und B fehlen noch." Aber warum dort aufhören?
In einer nächsten Stufe kann das System eine Aufgabe anlegen, einen Entwurf erstellen, Informationen aus einem weiteren System abrufen oder bei einem klar definierten Standardfall den nächsten Prozessschritt automatisch ausführen.
Sie findet nicht mehr nur Wissen.
Sie versteht den Kontext und bereitet Handlungen vor. Das ist der Übergang vom Wissensassistenten zum KI-Agenten.
Unser Grundsatz dabei: Automatisierung dort, wo Prozess und Datenlage eine sichere Ausführung erlauben. Wo menschliche Bewertung gefragt ist, bleibt der Mitarbeiter eingebunden.
Kein monatelanges Projekt. Ein klar abgegrenzter Festpreis-PoC reicht, um zu zeigen, ob der Ansatz für deinen Anwendungsfall funktioniert.
Vorgehen:
Welche Fragen sollen beantwortet werden?
Anwendungsfall auswählen
Welche Dokumente kommen rein?
Wissensquellen festlegen
Keine Demo-Fragen, sondern echte Alltagsfragen.
Reale Fragen definieren
Funktionsfähig, nicht theoretisch.
PoC aufbauen
Wie gut sind die Antworten? Sind die Quellen nachvollziehbar?
Testen und bewerten
Nach 1–2 Wochen weißt du, ob sich ein Rollout lohnt – bevor du größere Budgets freigibst.
Dein Unternehmen hat in Dokumentationen, Intranets und Wissensdatenbanken investiert. Die Herausforderung ist nicht, noch mehr Informationen zu erzeugen. Die Herausforderung ist, vorhandenes Wissen im richtigen Moment für die richtige Person verfügbar zu machen.
Ein KI-Wissensassistent kann genau das leisten – kontrolliert, nachvollziehbar und ohne deine bestehende Systemlandschaft auf den Kopf zu stellen.